Schimmelsanierung

 

Schimmel? Nein danke!

Haben Sie in einer Raum Ecke, hinter einem Schrank, in der Silikonfuge oder in einer Fliesenfuge kleine schwarze Punkte entdeckt?  Sofort geht bei ihnen die Warnlampen an – der Raum ist von Schimmelpilzen befallen!

Schimmelpilzalarm? Da sind Sie wir gefragt.
Es ist allgemein bekannt, dass Schimmel mehr als ein Schönheitsfehler ist: Schimmelpilze sind gesundheitsschädlich und können Allergien auslösen.

Ursachen für Schimmelpilzbefall:

Feuchtigkeit, der Feind schimmelfreier Räume, ein wichtiger Faktor, der Schimmelpilzwachstum fördern kann.

Wärmebrücken, Undichtigkeiten und Co. , sind unteranderem bauliche Gegebenheiten, die Schimmel verursachen können.

Falsche Innenraumnutzung z.B. Trocknen der Wäsche in geschlossenen Räumen.

Leckstellen an Bauteilen und somit Durchfeuchtung der Oberflächen.

Offene Aquarien.

Pflanzen in übermäßiger Anzahl.

"Schotten dicht machen" kann Schaden durch falsches Heiz- und Lüftverhalten.

Sanieren:

Nachhaltig vorgehen; Schimmelpilzsanierung gemäß einschlägiger Empfehlungen und Verordnungen.

Einsatz genau abwägen von Desinfektionsmittel für pilzbelastete Flächen und wirkstoffhaltige Innenwandbeschichtungen

Vorbeugen:

Clever beschichten, mit Innenwandbeschichtungen, die Feuchte puffern

Innenraumdämmung die Lösung, wenn nur eine Wohnung in einem Gebäudekomplex von Schimmelpilzen befallen ist.

Außendämmung des gesamten Gebäudes.

Tipps für Sie zum richtigen Heiz- und Lüftungsverhalten

Das Nutzungsverhalten, insbesondere das Lüftungsverhalten, nimmt maßgeblich Einfluss auf die Schimmelbildung und muss den baukonstruktiven und nutzungsbedingten Gegebenheiten angepasst sein. Im Sinne der DIN 4108-2 ist die Voraussetzung zur Verringerung des Risikos eines Schimmelpilzwachstums:

  • Eine gleichmäßige Beheizung

  • Eine ungehinderte Luftzirkulation

  • Eine ausreichende Belüftung.

 

Generell gilt: Bei einem Raumklima (Normalklima) von 20° C und 50% relative Luftfeuchtigkeit und einer Außenlufttemperatur von -5°C sollte die Mindestoberflächentemperatur an der kältesten Stelle des Bauteils deshalb 12,6^C betragen. Grundsätzlich sollte die relative Raumluftfeuchtigkeit 50% nicht übersteigen. Die Oberflächen der Wände und Decken sollten nicht auskühlen (z.B. durch eine ständige Kippstellung der Fenster), sondern sind entsprechend zu temperieren. Auf kühlen Oberflächen kann es zum Tauwasserausfall (Kondensation) von Feuchtigkeit kommen. Beim Vorgang der Kondensation sinkt die Temperatur der Luftschicht, die an ein kaltes Bauteil angrenzt. Das Feuchtehaltevermögen der Raumluft nimmt ab und die in der Raumluft enthaltene Feuchtigkeit kondensiert an der kalten Oberfläche. Es entsteht Tauwasser.

Vorsicht ist bei einer Nachtabsenkung der Heizung zur Energieeinsparung geboten. Durch die Reduzierung der Raumlufttemperatur kann zwar einerseits Energie gespart werden. Bedingt durch das Abkühlen der Raumluft steigt jedoch gleichzeitig die relative Luftfeuchtigkeit. Bei erhöhter Raumluftfeuchte dann an kühleren Oberflächen deshalb Kondensat entstehen. Auf keinen Fall darf über offene Wohnungstüren einströmende, wärmere Luft zur Erhöhung der Raumlufttemperatur kältere Räume genutzt werden, wie es zum Teil zur Temperierung von Schlafräumen geschieht. Die warme Luft kühlt sich an den kälteren Wandoberflächen ab, es entsteht Kondensat, welches zur Schimmelbildung führen kann. Türen zu weniger beheizten Räumen sollten geschlossen gehalten werden.

Für eine ausreichende Lüftung ist zu sorgen. In der Regel sind Temperaturen von 16°C bis 18°C ausreichend, um Feuchte- und Schimmelprobleme zu vermeiden. Die Möblierung sollte bei schlecht gedämmten Gebäuden, insbesondere in Räumen mit geringeren Raumlufttemperaturen, bevorzugt an den Innenwänden erfolgen. Eine Möblierung an den Auenwänden, auch mit einem Abstand von einigen Zentimetern, ist häufig nicht ausreichend.

Auch Wohnräume, die über längere Zeiträume wenig oder nicht genutzt werden, erfordern zumindest eine geringfügige, aber gleichmäßige Beheizung, um ein Auskühlen der Außenwandoberflächen zu vermeiden. Die Wärmeabgabe der Heizkörper sollte nicht durch Vorhänge, Gardinen oder Möbel behindert werden. Auch tiefe Fensterbänke behindern eine Zirkulation der warmen Raumluft zumindest im unteren Bereich der Fenster.

Die Raumnutzer sollen grundsätzlich beim Bezug von Bestandswohnungen, insbesondere aber beim Erstbezug von Wohnungen und nach energetischen Sanierungsmaßnahmen, über die jeweiligen Besonderheiten der Gebäudesituation aufgeklärt sein. Eine an die Situation abgestimmte Handlungsempfehlung hilft hier weiter. In Häusern oder Wohnungen mit kontrollierten Wohnraumlüftungssystemen wird in der Regel über die raumlufttechnische Anlage ausreichend Feuchte abtransportiert. – Text von Robert Kussauer, Sachverständigenbüro aus Leutkirch, geschrieben und erschienen für das Malerblatt 12/2020.

Wir sind Ihr richtige Ansprechpartner um die evtl. Ursache zu erkennen, wesentlichen Sanierungsmöglichkeiten im Bereich der Beschichtungssysteme und vorbeugenden Maßnahmen gegen Schimmelpilzbefall – praxisgerecht und ganz konkret zu beurteilen und Ihnen nicht nur zu erklären, sondern auch diese Sach- und Fachgerecht mit unseren Mitarbeitern zu beheben in Neumarkt, Ingolstadt, Nürnberg, Amberg oder München.

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